Die Coronavirus-Pandemie hat einen Einfluss sowohl auf die physische, als auch die psychische Gesundheit von Kindern. Einige haben Betreuungspersonen oder geliebte Menschen verloren, ca. 1.6 Milliarden Kinder und Jugendliche sind oder waren von Schulschliessungen betroffen. Fast 10 Millionen Kinder auf der ganzen Welt laufen Gefahr, nie wieder zur Schule zurückzukehren, weil die Bildungsausgaben fehlen und viele Menschen wegen der Pandemie in die Armut gerissen wurden. Unsere Arbeit ist deshalb jetzt wichtiger denn je.

Wir sind weiterhin in über 120 Ländern weltweit aktiv und schützen Kinder vor der Pandemie und ihren Auswirkungen. Erfahren Sie nachfolgend mehr darüber:

Schweiz

Während der „aussergewöhnlichen Lage“ war auch unsere Programmarbeit in der Schweiz eingeschränkt. Seit Mitte März hatten wir keinen Zugang zu den Asylzentren mehr, da aufgrund der Schutzmassnahmen jegliche externen Besuche untersagt waren. In gewissen Kantonen wurden diese Massnahmen mittlerweile gelockert, in anderen jedoch wird das Besuchsverbot derzeit noch aufrechterhalten. Als Teil unserer Antwort auf die Covid-19 Situation, haben wir Lern- und Spielsets für Kinder und Familien im Asyl- und Migrationsbereich entwickelt. Denn gerade in dieser schwierigen Zeit war und ist es besonders wichtig, dass auch geflüchtete Kinder in der Schweiz Zugang zu Spiel- und Lernmöglichkeiten haben.

Interessiert? Mehr Informationen zu den Aktivitäten-Anleitungen und den Lern- und Spiel-Sets finden Sie hier!

Icon Ballspiel

Geflüchtete Kinder in der Schweiz Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es besonders wichtig, dass auch geflüchtete Kinder in der Schweiz weiterhin Zugang zu Spiel- und Lernmöglichkeiten erhalten.

Unsere Arbeit auf der ganzen Welt

Um der Coronavirus-Pandemie gerecht zu werden, haben wir ein spezielles „Save the Children Notfallgesundheitsteam“, bestehend aus Gesundheits- und Medizinexperten erstellt. Dieses arbeitet mit Regierungen und unterstützt Länder mit schwachen Gesundheitssystemen.

Wir arbeiten mit der Weltgesundheitsorganisation und anderen Partnern zusammen und unterstützen aufgrund unserer Erfahrung in Krankheitsausbrüchen auch andere Organisationen mit Informationen, wie sie bei einem Krankheitsausbruch reagieren sollen.

Auszüge aus unserer Unterstützung finden Sie in der untenstehenden Bildstrecke:

Icon Erwachsener-Kind

Lokale Mitarbeitende vor Ort Durch unser internationales Netzwerk sind wir in über 120 Ländern mit lokalen Mitarbeitenden vor Ort und können direkt Hilfe leisten und verschiedene Massnahmen zum Schutz der Kinder und ihrer Familien einführen und umsetzen.

Beispiele aus unserer Arbeit weltweit

Wir von Save the Children Schweiz haben im Februar bereits die Hilfsmassnahmen in China mit 100'000 Dollar unterstützt.

In Italien greifen unsere italienischen Kolleginnen und Kollegen auf ausgefallene Methoden zurück: Save the Children bietet Videos zu Aktivitäten und Spielen auf Youtube an oder leitet solche Aktivitäten über Facebook an.

In Grossbritannien unterstützen Ärzte und Expertinnen für mentale Gesundheit von Kindern unsere #StayAtHome Initiative, bei der wir dazu aufrufen, zu Hause zu bleiben. Denn um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, können wir alle etwas dazu beitragen und uns und vor allem auch Risikopatienten zu schützen.

In Norwegen haben wir die Regierung dazu aufgefordert eine Pressekonferenz für Kinder abzuhalten. Premierministerin Erna Solberg beantwortete die Fragen der Kinder und hat die Situation kindgerecht erklärt, über die Gefahren und Risiken informiert und gleichzeitig auch ausgeführt, was die Schliessung der Schulen bedeutet. Solberg hat betont, dass dies keine normalen Ferien sind, sondern dass es darum geht, andere wege zum Lernen zu finden.

In Bangladesch, im grössten Flüchtlingslager der Welt, richten wir Handwaschstationen in Bildungsstätten ein und schulen Kinder, Lehrpersonen und Schulleitungen zu Schutzmassnahmen.

im Sudan haben wir Informationsmaterial in Arabisch, Amharisch und Tigrinya verteilt, um die einheimische Bevölkerung sowie auch die dort lebenden Flüchtlinge in Bezug auf Hygienemassnahmen zu sensibilisieren.

In Delhi, Indien, haben wir der Regierung 100 Lebensmittelkörbe und Hygiene-Kits übergeben, um die schwächsten Familien zu erreichen.

So sieht unsere Hilfe aus

Ihre Spende für
notleidende Kinder