In vielen Ländern droht eine Hungersnot

820 Millionen Menschen weltweit hungern oder leiden an Mangelernährung. Diese Menschen haben nichts zu Essen und täglich leere Teller vor sich stehen. Es kommt alles zusammen: Durch die Klimakrise, Kriege, aber auch durch die Corona-Pandemie droht aktuell die grösste globale Hungerkrise des Jahrhunderts. Zudem hat der anhaltende Krieg in der Ukraine schon jetzt zu einer Steigerung der Lebensmittelpreise geführt. Als Folge davon nimmt die Zahl mangelernährter Kinder rasant zu. Das müssen wir stoppen!

Laut Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen leiden jetzt schon 5,7 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Mangelernährung. Neben Ländern im Nahen Osten wie dem Jemen und Syrien, ist die Lage in der zentralen Sahelzone, der Demokratische Republik Kongo und Afghanistan besonders alarmierend.

 

820 Mio.

Menschen weltweit hungern oder leiden an Mangelernährung

Infografik Mangelernährung

So helfen wir konkret

Medizinische Versorgung

Wir behandeln mangelernährte Kinder in Gesundheitszentren und versorgen sie mit nährstoffreicher Erdnusspaste und Vitaminen.

Ernährungsprogramme

Eltern werden geschult, wie sie ihre Kinder auch mit bescheidenen Mitteln gesund ernähren können, und erhalten Lebensmittelpakete.

Bildung

In unseren Bildungsprojekten erhalten Schulkinder warme Mahlzeiten – oftmals ihre einzige richtige Mahlzeit am Tag.

Save the Children ist mit Gesundheitsteams weltweit im Einsatz und unterstützt vielerorts lokale Gesundheitseinrichtungen, damit die lebensrettende Behandlung mangelernährter Kinder möglich ist.

Fatimas Geschichte

Das Leben der einjährigen Fatima hing an einem seidenen Faden – Dürre und Armut führen zu einem Überlebenskampf für Millionen Kinder weltweit. "Ich brachte meine Tochter ins Krankenhaus, da sie krank und schwach war. Sie erhielt Medikamente, nährstoffreiche Milch und Erdnusspaste und erholte sich. Ohne die Hilfe von Save the Children hätte sie wohl nicht überlebt", erzählt Fatimas Mutter.

Nouras Geschichte

Die 15-Monate alte Noura aus dem Jemen ist eines der Kinder, die Hunger leiden mussten. Aufgrund des seit fünf Jahren andauernden Konfliktes im Jemen hatte ihre Familie täglich Mühe etwas zu Essen aufzutreiben. Das Mädchen litt als Folge an Mangelernährung. Doch Noura hatte Glück und wurde in einem von Save the Children unterstützten Gesundheitszentrum behandelt.

Schwere Unterernährung bei Kindern in Somalia steigt ins unermessliche

14.7.2022 – Die Zahl der Kinder in Somalia, die wegen der gefährlichsten Form der Unterernährung behandelt werden, ist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 um 300% gestiegen. Denn die schlimmste Dürre seit Jahren zieht das Land immer stärker in Mitleidenschaft.

So helfen Sie mit Ihrer Spende

 

Mit 60 Franken

ermöglichen Sie beispielsweise die Versorgung eines mangelernährten Kindes im Jemen für 8 Wochen mit nährstoffreicher Notfallnahrung wie Erdnusspaste.

Mit 120 Franken

erhält zum Beispiel eine 6-köpfige Familie genügend Nahrungsmittel für rund 7 Wochen.

Mit 250 Franken

finanzieren Sie beispielsweise Mahlzeiten für 250 Schulkinder an einem Schultag im Südsudan, damit sie trotz der drohenden Ernährungskrise zur Schule gehen können.

 

Ihre Spende wird für alle unsere Aktivitäten und dort eingesetzt, wo notleidende Kinder sie am dringendsten brauchen.

Die betroffenen Familien und Kinder brauchen dringend Ihre Hilfe, um zu überleben!