Vor einem Jahr erschütterte ein schweres Erdbeben Myanmar. Zwar sind viele Familien in ihre Häuser zurückgekehrt, doch für zahlreiche Kinder ist die Katastrophe noch nicht vorbei. Wir unterstützen sie weiterhin mit lebenswichtiger Hilfe.
Nur Minuten erschüttern – doch die Folgen bleiben jahrelang
Die Geschichte des 16-jährigen Myat Nyein
Ein Jahr später sind die Auswirkungen noch immer spürbar. Viele Kinder haben Angehörige verloren. Andere leiden weiterhin unter den psychischen Folgen des Erlebten. Zwar sind viele Familien in ihre Häuser zurückgekehrt, doch zahlreiche leben weiterhin in beschädigten Gebäuden oder provisorischen Unterkünften.
Wie tief diese Einschnitte sind, zeigt die Geschichte von Myat Nyein. Der 16-Jährige verlor beim Erdbeben nicht nur sein Zuhause, sondern auch seine Mutter.
Myat Nyein unterstützt heute seinen Vater und kümmert sich um seine Grossmutter und seinen jüngeren Bruder. Unsere Teams haben ihn und seine Familie unmittelbar nach dem Erdbeben mit Nahrung und Wasser versorgt und später mit psychosozialer Hilfe und sowie Bargeldhilfe unterstützt.
Unsere Hilfe in Myanmar
Save the Children war unter den ersten Organisationen vor Ort und leistete Nothilfe. Wir versorgten Kinder und Familien mit Nahrung, sauberem Trinkwasser, Notunterkünften sowie Decken, Moskitonetzen und Hygieneartikeln. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen haben wir bis heute über 275’000 Menschen erreicht, darunter rund 80’000 Kinder. Unsere Unterstützung umfasst unter anderem:
- medizinische Versorgung und Erste Hilfe
- Behandlung von Mangelernährung
- Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung
- Bargeldhilfe
- temporäre Lernorte und kinderfreundliche Räume
- psychosoziale Unterstützung
