Wir sind erschüttert über den militärischen Angriff in Myanmar, bei dem mindestens 38 Menschen – darunter Frauen und Kinder – getötet wurden. Davon betroffen sollen auch zwei unserer Save the Children-Mitarbeitenden sein, die noch immer vermisst werden. Wir stehen in engem Kontakt mit Angehörigen und den Behörden und informieren, sobald wir genauere Informationen haben. Einmal mehr fordern wir: #StopTheWarOnChildren! Kinder & Zivilisten müssen geschützt werden.

Save the Children verurteilt einen Angriff des myanmarischen Militärs, bei dem mindestens 38 Menschen im Bundesstaat Kayah im Osten Myanmars getötet wurden.

Zwei unserer Mitarbeiter, die auf dem Weg in die Weihnachtsferien waren, nachdem sie in einer nahegelegenen Gemeinde humanitäre Hilfe geleistet hatten, wurden in den Vorfall verwickelt und werden weiterhin vermisst. Uns wurde bestätigt, dass ihr privates Fahrzeug angegriffen wurde und ausgebrannt ist. Berichten zufolge zwang das Militär die Personen aus ihren Autos, verhaftete einige, tötete andere und verbrannte ihre Leichen.

Save the Children verurteilt diesen Angriff als einen Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht. Wir sind entsetzt über die Gewalt, die sich gegen unschuldige Zivilisten und unsere Mitarbeiter richtet, die als engagierte Menschenfreunde Millionen von Kindern in Not in ganz Myanmar unterstützen. Die Ermittlungen über die Art des Vorfalls dauern an, aber Angriffe auf Menschen und auch auf Mitarbeitende von Hilfsorganisationen können nicht toleriert werden.

Inger Ashing Geschäftsführerin von Save the Children International

Save the Children ist seit 1995 in Myanmar tätig und bietet mit mehr als 50 Partnern und 900 Mitarbeitern im ganzen Land lebensrettende Massnahmen in den Bereichen Gesundheit und Ernährung, Bildung und Kinderschutz an. Nach diesem Vorfall haben wir unsere Arbeit in Kayah Chin und in Teilen von Magway und Kayin vorübergehend eingestellt. Wir werden uns jedoch weiterhin für die am meisten gefährdeten Kinder in Myanmar einsetzen, insbesondere in dieser Zeit des Konflikts und der Krise.

Weitere Informationen folgen.